Arten und Vielfalt

Der Alpenblumenweg in St. Jakob

Alpine Flora und Fauna entdecken
Von Enzian, über Silberwurz bis hin zur Arnika, viele Alpenblumen sehen nicht nur wunderschön aus, sondern haben auch heilende Wirkungen. So wird beispielsweise das Alpen-Edelweiß von manch Einheimischen auch „Bauchwehblümlein“ genannt. Am Alpenblumenweg Alpenblumen-und Panoramaweg Oberseite in St. Jakob, der mit Milka 2011 neu eröffnet wurde, können Besucher die hübschen Pflänzchen entdecken und gleichzeitig einiges über ihre Eigenschaften lernen.

 

© Milka

Herrliches Bergpanorama und vielfältige Gebirgsblumenwelt – das bietet der Alpenblumenweg in St. Jakob. Die Oberseite der Nationalparkgemeinde St. Jakob zählt mittlerweile zu den Hot-Spots für Liebhaber der alpinen Flora und Fauna.

Seit über drei Jahrzehnten der alpinen Flora auf der Spur
Der Themenweg wurde bereits 1987, also noch vor der Gründung des Nationalpark Hohe Tauern, als einer der ersten dieser Art in Österreich angelegt. Das Konzept wurde im Laufe der Zeit stetig verbessert. Im Jahr 2011 erfolgte schließlich die Neueröffnung des „Alpenblumen-und Panoramaweg Oberseite“ – mit der Unterstützung von Milka erstrahlte der Themenweg in einem neuen Licht.

 

© Gepa Hans Osterauer

Das gibt’s zu sehen
Auf dem Alpenblumenweg kann man nicht nur zahlreiche Blütenpflanzen entdecken, er bietet auch einen spektakulären Blick auf das gesamte Defereggental. Besonders beeindruckend sind, neben den prachtvollen Blumen, auch die steilen Gipfel des Stallersattels mit dem Hochgall im Zentrum. Damit man auch weiß, was einem die Natur bietet, wird die Vielfalt der Gebirgsblumen an zahlreichen Haltepunkten und Infotafeln erklärt.

© Milka Waldburger

Der Weg ist das Ziel
Zwei unterschiedliche Routen führen von Trogach direkt zum Alpenblumenweg. Während die eine Wanderung in etwa fünf Stunden dauert, sollte für die andere Strecke ein ganzer Tag eingeplant werden. Beide Wege sind für fortgeschrittene Wanderer und es sollte unbedingt festes Schuhwerk mitbringen. Wer eine kleine Pause vom Bergsteigen benötigt kann beispielsweise von Juni bis Oktober in die bewirtschaftete Seespitzhütte einkehren und sich dort verköstigen lassen.