Das Beste vom Sommer

Ranger aus Leidenschaft – Wenn die Liebe zur Natur zum Beruf wird

Den ganzen Tag in der Natur verbringen, spannende Vorträge über den Nationalpark halten und das schöne Wetter genießen… So stellt man sich das Leben eines Rangers im Nationalpark Hohe Tauern vor. Der Alltag eines Rangers ist aber nicht immer so entspannt.

Zuallererst muss eine zwei- bis dreijährige Ausbildung absolviert werden, in der sowohl naturwissenschaftliches Knowhow, als auch pädagogische Skills trainiert werden. Und dann geht’s wirklich ab in die Natur – bei Wind und Wetter, bei Schnee aber natürlich auch bei strahlendem Sonnenschein. Heute stellen sich die Nationalpark-Ranger aus dem Team für „lila-grüne Geschichten“ hier auf dem Blog vor und verraten, was sie an ihrem Job so lieben.

„Das Ranger-Dasein bringt eine Vielfalt von Aufgaben und Einsatzgebieten mit sich und das macht meinen Job einzigartig.“

Name: Julia Rieder
Bundesland: Salzburg
Nationalpark-Ranger seit: 2016
Aufgaben:

  • Beobachtung der Entwicklungen in der Natur
  • Führungen für Schulklassen und Touristen

Warum ich im Nationalpark arbeite: Mir liegt die Natur am Herzen und ich möchte diese Freude weitergeben.

„Ich liebe es, Besucher zu begeistern und den Blick auf das Wesentliche zu richten.“

Name: Stefanie Winkler
Bundesland: Kärnten
Nationalpark-Ranger seit: 2016
Aufgaben:

  • Schulprogramme (Klima- und Wasserschule)
  • Projektwochen, Besucherprogramme
  • Kinderprojekte (Jungforscher Club)

Warum ich im Nationalpark arbeite: Wegen meiner Faszination für die Natur, die mich schon seit meiner Kindheit im Gebiet des Nationalparks begleitet.

„Zu meiner täglichen Arbeit im Nationalpark gehört es, spontan, fröhlich und offen für Neues zu sein.“

Name: Hans Keuschnig
Bundesland: Kärnten
Nationalpark-Ranger seit: 1992
Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung von Führungen und Veranstaltungen
  • Ausarbeitung des Winter- und Sommerprogramms

Warum ich im Nationalpark arbeite: Weil es der schönste Arbeitsplatz überhaupt ist.

„Mein spannendstes Erlebnis als Ranger war die erste Wildtierbeobachtung im Seebachtal mit Rothirschen, Gämsen, Steinadlern und einem Bartgeier.“

Name: Christian Steiner
Bundesland: Kärnten
Nationalpark-Ranger seit: Oktober 2017
Aufgaben:

  • Bildungsprogramm (Wasserschule, Klimaschule, Ranger-Labs), Schulprogramme
  • Wettervorhersagen mit Hilfe von Bioindikatoren, Tieren oder Ähnlichem
  • Führungen im Sommer und im Winter

Warum ich im Nationalpark arbeite: Aus Passion und Liebe zur Natur und der faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt.

„Ich möchte Besuchern Erlebnisse und Erinnerungen in unserer Natur schenken und habe einen der schönsten Arbeitsplätze, die es gibt.“

Name: Andreas Angermann
Bundesland: Tirol
Nationalpark-Ranger seit: 2003
Aufgaben:

  • Menschen für die Schutzgebietsidee zu begeistern

Warum ich im Nationalpark arbeite: Aus Überzeugung und Liebe zur Natur.